Primarschule

Primarschule: Erwerb von grundlegenden Kenntnissen und Fähigkeiten

In der Primarschule erwerben die Schüler/-innen grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten sowie soziale Kompetenzen, welche es ihnen erlauben, lebenslang zu lernen und den Zugang zur Sekundarschule ermöglichen.

Gegenwärtig besuchen 250 Kinder die Primarschule und werden pro Jahrgang in zwei Parallelklassen unterrichtet. Abgesehen von den Sprachlehrkräfte (Spanisch, Katalanisch) stammen alle unsere Lehrkräfte aus der Schweiz und sind somit deutscher Muttersprache und verfügen über eine schweizerische Unterrichtsbefähigung.

Stundentafel Primarschule


Prinzip der Anschauung und ganzheitlicher Unterricht

Grundlage des Lernens in der Primarschule ist das ganzheitliche Erfassen. So führen wir die Kinder von der konkreten Anschauung zum abstrakten Denken. Dabei knüpfen wir an die Erfahrungswelt unerere Schüler und Schülerinnen an. Zeitgemässe Unterrichtsformen wie die Arbeit mit Wochenplänen oder Werkstätten, der Einsatz verschiedener Sozialformen wie Partner oder Gruppenarbeiten; sowie zunehmend auch die Arbeit mit ITC bilden die Grundlage unseres vielseitigen Unterrichts.


Zu unserer ganzheitlichen Ausbildung gehören auch handwerkliche, gestalterische sowie musische und sportliche Fächer, in den verschiedenste Fertigkeiten und Fähigkeiten erlernt und geübt werden.
 


Mehrsprachiger Unterricht als wichtiges Element

Nach dem Prinzip „Eine Person – eine Sprache“ erlernen die Schüler sukzessiv die drei Sprachen der Primarschule, jeweils von einer Lehrperson in deren Muttersprache. In der 1.und 2. Klasse werden alle Fächer auf Deutsch unterrichtet, zudem werden Sprachkompetenzen in Spanisch erworben. Ab der dritten Klasse erlernen unsere Schüler/-innen zudem Katalanisch, wobei auf die unterschiedlichen Vorkenntnisse Rücksicht genommen wird.


Die Schüler/-innen legen in der 6. Klasse das deutsche Sprachdiplom B1 des Goethe-Institutes ab. Am Ende der Primarschule verfügen alle Schüler/-innen gute Sprachkompetenzen in Deutsch, Spanisch und Katalanisch um dem mehrsprachigen Fachunterricht in der anschliessenden Sekundarschule zu folgen.


Selbst- und Sozialkompetenzen fördern die Persönlichkeitsbildung

Die Kinder werden emotional begleitet und unterstützt, bei ihrer Entwicklung als Individuum und als Teil einer Gruppe. Einerseits wird ihnen zunehmend mehr Verantwortung übertragen für ihre Arbeitshaltung und das Erledigen ihrer Pflichten wie Hausaufgaben einschreiben und termingerecht einreichen etc. Andererseits werden ihnen mit zunehmender Autonomie auch Freiheiten und Selbstbestimmung überlassen, so zum Beispiel bei der Einteilung ihrer Arbeitszeit beim Arbeiten mit Wochenplänen oder beim Mitbestimmen der Klassenaktivitäten.

Die Zusammenarbeit von Lehrpersonen, Schulpsychologen, Eltern und internen oder externen Experten spielt dabei eine wichtige, unterstützende Rolle.

Die wichtigste Bezugsperson ist der Klassenlehrer bzw. die Klassenlehrerin. Abgesehen von regelmässigen Klassenrats- und Lebenskundestunden finden im Verlauf des Jahres weitere gemeinsame Aktivitäten statt wie Klassenlager und Ausflüge, die das Zusammenleben der Schüler fördert. In dieser Phase lernen die Schülerinnen und Schüler auch ihrer Entwicklung entsprechend Verantwortung für das Kollektiv zu  übernehmen.
Im KAPRI werden die Schülerinnen vom P4 des Kindergartens bis zur 1. Klasse der Primarschule in gemischten Gruppen unterrichtet. Für die Erstklässler bietet diese Unterrichtsform die Möglichkeit, sich schrittweise vom Kindergarten zu lösen und sich in der Primarschule einzufinden. Zudem haben sie als Gruppenälteste eine Vorbildfunktion und können in gewissen Sequenzen jüngere Schüler unterstützen.

 

 


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